Wollgras in den Freesendorfer Wiesen

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Monitoring und Gelegeschutz-Maßnahmen im Frühjahr 2020

Nasse Wiese mit Gelegeschutz-Zaun im Polder Mönkebude

Die diversen Maßnahmen zum Schutz unserer Zielarten haben im vergangenen Jahr 2019 zu erfolgreichen Bruten geführt. Die Nachkommen und ihre Eltern sind in diesem Jahr wiedergekommen und bevölkern momentan unsere Projektflächen. Es ist wiedermal viel zu trocken, so dass wir zwei Polderflächen teilbewässert haben. Eine Pumpe hat wenigstens oberflächig einige Pfützen hinterlassen, die die Zielarten und andere gerne annehmen. Wir haben in allen Polderflächen sowie in den Freesendorfer Wiesen insgesamt 5,6 km Prädatorenschutzzäune aus Knotengittergeflecht aufgestellt. Dabei sind nur die Bereiche eingezäunt worden, in denen sich die Brutvögel konzentrieren. Einzelne Nester werden extra eingezäunt oder mit sogenannten Kiebitzhauben geschützt. Insgesamt werden also ca. 45 Brutpaare (BP) Kiebitz, 7 BP Rotschenkel, 2 BP Uferschnepfen und 6 Sandregenpfeifer durch die Zäune vor dem Zugriff durch Raubsäuger bewahrt. Mit etwas Glück profitieren durch die Maßnahmen auch noch ein BP Austernfischer sowie einige Säbelschnäbler. Abschließend informieren wir über den Ausgang der Saison dann im Monitoringbericht 2020.

 

Gelege eines Rotschenkels

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